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VG Feuerwehrtag 2017

Feuerwehrtag wurde nun nachgeholt

Rückläufiger Trend bei Jugendwehr soll gestoppt werden
 

„Gemeinsam sind wir stark“ – unter diesem Motto stand der Feuerwehrtag 2017 der VG Herrstein im Gemeindehaus Sensweiler. Die für vergangenen September anberaumte Veranstaltung war wegen eines Trauerfalls abgesagt worden und wurde nun nachgeholt. Aufgrund einer Erkrankung konnte Bürgermeister Uwe Weber nicht teilnehmen. Wehrleiter Nils Heidrich übernahm die Moderation für den gesamten Abend. Dem VG-Beigeordneten Edwin Steuer oblag es, neue Feuerwehrangehörige zu verpflichten, Kreisbeigeordneter Klaus Beck übernahm die Ehrungen für 25-jährige aktive Tätigkeit. Zu Beginn übermittelte Sensweilers Erster Ortsbeigeordneter Norbert Rieger Grußworte, bevor Heidrich seinen Tätigkeitsbericht vorlegte. Im Berichtzeitraum waren die VG-Feuerwehren zu rund 100 Einsätzen ausgerückt. Die Brandbekämpfung stand mit mehr als 50 Einsätzen im Vordergrund. Zum 31. Dezember 2017 verrichteten 450 Frauen und Männer in 26 Feuerwehreinheiten ihren Dienst. Erfreulich sei der Zuspruch für die fünf Bambinifeuerwehren. In fünf Gruppen sind rund 80 Jugendliche im Alter von sechs bis zehn Jahren engagiert. Lob gab es auch für Hans-Jürgen Schneidewind. Unter seiner Regie sei die Altersabteilung gut organisiert. Der Feuerwehr Herrstein-Niederwörresbach wurde eine Drehleiter 23/12 zur Verfügung gestellt. Sie kommt im ganzen Landkreis zum Einsatz. Sie ersetzt das alte Fahrzeug mit Baujahr 1990. Allein für diese Beschaffung mussten 315 000 Euro aufgewendet werden. Das Land Rheinland-Pfalz, der Landkreis Birkenfeld sowie die Verbandsgemeinde Rhaunen haben sich daran beteiligt. Weiterhin erhielten die Feuerwehren Herrstein-Niederwörresbach und Oberreidenbach-Sienhachenbach je ein mittleres Löschfahrzeug. Insgesamt wurden 500 000 Euro investiert. Die Aus- und Fortbildung hat weiterhin einen hohen Stellenwert. Unter anderem fand im August eine Heißausbildung für die Atemschutzgeräteträger in Idar-Oberstein statt. An der Fortbildung nahmen 80 Personen aus den Verbandsgemeinden Birkenfeld, Herrstein und Rhaunen sowie der Stadt Idar-Oberstein teil. „Diese Veranstaltung ist ein Ergebnis gelebter interkommunaler Zusammenarbeit“, betonte der Wehrleiter. Carsten Weiand, VG-Jugendfeuerwehrwart, gab einen Rückblick über seine zehnjährige Amtszeit. Stationsausbildungen, Gemeinschaftsübungen, Ausbildungs-tage, Zeltlager und vieles mehr wurden organisiert. Sehr wichtig war für Weiand, dass die Jugendfeuerwehrwarte kompetent qualifiziert wurden. Zurzeit sind in zwölf Jugendfeuerwehren etwa 100 Jugendliche tätig. Es müsse versucht werden, den rückläufigen Trend zu stoppen und neue Anreize für die Nachwuchsretter zu schaffen. Applaus erhielt Wehrleiter Nils Heidrich für seinen Vortrag „Gemeinsam sind wir stark – interkommunale Zusammenarbeit bei der Feuerwehr“. Vor vielen Jahren wurde mit der Feuerwehrkonzeption 2000 die Bildung von Ausrückebereichen eingeführt. Ein damals unverzichtbarer Schritt, um den Brandschutz und die technische Hilfe im Gebiet der Verbandsgemeinde auch weiterhin sicherzustellen zu können. Aber dies allein reiche heutzutage nicht mehr aus, um die gesetzlichen Vorgaben erfüllen zu können. Gerade bei Bränden, bei denen Atemschutzgeräteträger zum Einsatz kommen, sei es erforderlich, dass die Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen innerhalb und außerhalb des Landkreises noch verbessert und intensiviert werden muss. „Wir müssen über den Tellerrand blicken“, sagte der Wehrleiter. „Gemeindegrenzen dürfen kein Thema sein, denn dem Hilfesuchenden ist es egal, welcher Brandschutzträger zum Einsatz kommt.“ In ihren Grußworten lobte Bundestagsabgeordnete Antje Lezius den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrleute. Im Ernstfall sei stets Verlass auf ihre Hilfe. Lezius stellte auch die Wichtigkeit der Jugendarbeit für den Fortbestand des aktiven Bereiches heraus. Kreisfeuerwehrinspekteur Eberhard Fuhr fand ebenfalls anerkennende Worte für die Arbeit der Feuerwehrangehörigen. Ein abschließender Dank ging an den Ausrückebereich sieben mit den Feuerwehren Allenbach, Langweiler und Wirschweiler für die Ausrichtung des Feuerwehrtages.


Der Feuerwehrtag 2018 findet am 21. September statt.

Verpflichtungen, Beförderungen und Entlassungen dokumentieren den ständigen Wandel der Feuerwehr


Verpflichtet für den aktiven Dienst wurden Christopher Haas und Jens Sebastian Steinmetz (Feuerwehr Allenbach), Torsten Biehl (Bruchweiler), Ryan Stumm (Fischbach-Dickesbach), Florian Crummenauer (Herrstein-Niederwörresbach), Josephine Berger und Ramona Heidrich (Kempfeld), Mario Gisch (Kirschweiler), Stephan Klein (Mörschied), Chris Dominik Becker, Mareike Gehres und Daniela Yasar (Oberreidenbach-Sienhachenbach), Erik Bomm (Schmidthachenbach), Udo Renz (Sien) sowie Patrick Korn und Tobias Stölzgen (Vollmersbach).
Wegen Erreichens der Altersgrenze entlassen wurden Horst Arnold und Gerhard Rieth (Fischbach-Dickesbach), Erwin Bremm (Kirschweiler), Otmar Lorenz (Mackenrodt), Erwin Decker (Oberreidenbach-Sienhachenbach), Friedel Heinen (Schmidthachenbach) und Eberhard Stumm (Weiden). Gerhard Rieth vom Kreisfeuerwehrverband überreichte Jürgen Engers und Guido Schmidt (Kempfeld) die Goldene Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes.
Jugendfeuerwehrwart Stefan Becker (Oberreidenbach-Sienhachenbach) erhielt das Ehrenzeichen der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz in Silber. Befördert wurden Julian Dunkel (Herborn) und Hendrik Weinz (Herrstein-Niederwörresbach) zum Oberbrandmeister. Mathias Kral (Breitenthal), Florian Schäfer (Fischbach-Dickesbach), Frank Köth (Herrstein-Niederwörresbach), Thomas Backes (Mittelreidenbach) und Niko Zillig (Wickenrodt) sind nun Brandmeister. Guido Schatto, Dieter Adami und Willi Brunk (Herrstein-Niederwörresbach) erhielten die Urkunde zum Hauptlöschmeister. Löschmeister ist Kai Hahn (Langweiler). Über die Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann freuten sich Jose Duran Garcia (Herrstein-Niederwörresbach) und Sebastian Hennen (Mackenrodt). Oberfeuerwehrmann sind Jan-Christian Ries (Herborn), Sebastian Winkler, Christopher Weber, Niklas Lohr und Thomas Faller (Herrstein-Niederwörresbach). Die Urkunde zu Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann erhielten Christopher Haas (Allenbach), Jonas Huck (Breitenthal), Eric Nees (Fisch-bach-Dickesbach), Kristian Rickes (Herborn), Felix Knieling (Herrstein-Niederwörresbach), Dominik Müller (Hettenrodt), Sara Fewinger und Anna-Maria Schardt (Hintertiefenbach), Thomas Bermann und Oliver Lemcke (Langweiler), Jonas Bennoit (Mackenrodt), Viktor Kaltenberger (Mittelreidenbach), Viktor Kämpf, Werner Lennartz und Tobias Schmitt (Mörschied), Marvin Schuck (Sien), Christoph Wahl und Jan Wahl (Schmidthachenbach) sowie Anna Molz und Karin Molz (Vollmersbach). Das Silberne Feuerwehrehrenzeichen für ihre 25 Jahre aktive Tätigkeit erhielten Thorsten Petry (Herborn), Willi Brunk (Herrstein-Niederwörresbach), Stefan Kaufmann (Kempfeld), Hans-Joachim Keidel (Kirschweiler), Reiner Josten, Oliver Lautz und Christoph Bernard (Langweiler), Alexander Lüttwitz (Niederhosenbach) und Ralf Hahn (Veitsrodt). Das Goldene Feuerwehrehrenzeichen für ihre 35-jährige aktive Tätigkeit bei der Feuerwehr wurde Ralf Keßler und Rolf Schneider (Bergen) sowie Sven Schug (Kirschweiler) überreicht. Über das Goldene Feuerwehrehrenzeichen für 45 Jahre aktive Tätigkeit freuten sich Reiner Arnold (Fischbach-Dickesbach), Erwin Bremm (Kirschweiler), Erwin Decker und Hans-Jürgen Müller (Oberreidenbach-Sienhachenbach) sowie Friedel Heinen (Schmidthachenbach). Michael Fritz (Fischbach-Dickesbach) erhielt diese Auszeichnung noch aus dem Jahr 2015.

Nahe-Zeitung vom 15.03.2018

 



Letzter Einsatz:

414 - 18

13.08.2018  00:06 Uhr

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